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Das Problem des Bösen in der Hegelschen Schule

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Tomás Vocka

Diese Arbeit wurde mit dem Karl Heinz Ditze-Preis der Universität Hamburg ausgezeichnet.
Die Arbeit analysiert, wie das Problem des Bösen in der Hegelschen Schule erörtert wurde. Die Texte der untersuchten Schüler Hegels – Ph. K. Marheineke, J. E. Erdmann, W. Vatke und E. Zeller – zeigen, daß in der Hegelschen Schule, Kant folgend, das Böse im Begriff des Willens gefaßt ist und daß vor allem der Begriff des Bösen, seine Notwendigkeit und seine Überwindung im Guten erörtert werden. Innerhalb dieser Aspekte wird immer auch das Thema Gott und das Böse angegangen. Die Arbeit ist in kritischer Auseinandersetzung mit den genannten Autoren konzipiert. Ein Grundproblem stellt die gedankliche Schwierigkeit dar, wie das Unvernünftige vernünftig zu begreifen sein soll – ohne es abzuschwächen und ohne der Resignation, der Sprachlosigkeit, angesichts dieser Schwierigkeit zu verfallen.
Aus dem Inhalt: Das Böse als Bestimmtheit des Willens und als bestimmte (positive) Opposition gegen das Gute – Der Ursprung des Bösen in der Bewegung der Konstitution des Subjekts – Das Böse muß sein, um überwunden zu werden – Die Überwindung des Bösen.