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Der Sprachwandel im metalinguistischen Diskurs Italiens und Frankreichs von der Renaissance zur Aufklärung

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Mariella Schunck

Das Phänomen des Sprachwandels hat seit der Antike Sprachtheoretiker und Sprachkritiker beschäftigt. In der Renaissance verleiht der Vergleich des Lateinischen mit den romanischen Sprachen der Frage eine besondere Aktualität. Die vorliegende Studie will anhand von einschlägigen Texten aus Italien und Frankreich zeigen, wie die Diskussion in Anlehnung an vorherrschende Geschichtstheorien zunächst die Auffassung eines naturgegebenen zyklischen Ablaufs von Sprachentwicklungen vertritt und zur Aufklärung hin zum Teil von einem linearen Fortschrittsdenken abgelöst wird, dem zufolge sprachlicher Wandel mit dem Fortschreiten der Kenntnisse eines Volkes einhergeht.
Aus dem Inhalt: Argumentationen auf dem Hintergrund der Zyklustheorie (Zyklus und Sprache - Der Fortschritt im sprachlichen Zyklus: Perfektionierung oder Verfall?) – Argumentationen auf dem Hintergrund der Fortschrittstheorie (Die Ablösung vom zyklischen Modell - Der Einfluß der Erkenntnistheorie auf die metasprachliche Diskussion - Der lineare Fortschritt der Sprache).