Show Less
Restricted access

Die Zeit Heideggers

Series:

Norbert Lesniewski and Ewa Nowak-Juchacz

Die Zeit Heideggers behandelt sowohl Zeit und Temporalität als Schwerpunkte der ersten Periode Heideggerschen Denkens als auch die Umstände und den einmaligen Zeitraum, in dem das Phänomen «Heidegger» zu Stande kam und sich, wenigstens zum großen Teil, entwickelt hat. Die Autoren sowie die Herausgeber haben sich zum Ziel gesetzt, den Zusammenhang von Philosophie, Existenz, Geschichte und Politik zu verdeutlichen und ferner auch die Auseinandersetzungen zwischen Heidegger und seinen Zeitgenossen (wie Husserl, Simmel, Benjamin, Patočka) klarzumachen, so dass man es wagen kann Heideggers Stellung im 20. Jahrhundert zu bilanzieren.
Aus dem Inhalt: Ewa Nowak-Juchacz/Norbert Leśniewski: Vorwort der Herausgeber – Marion Heinz: Der Zeitbegriff im Frühwerk Martin Heideggers – Manuel Jiménez-Redondo: Der kategorische Imperativ in Begriffen von «Sein und Zeit» – Theodore Kisiel: Heidegger als politischer Erzieher: Der NS-Arbeiterstaat als Erziehungsstaat: 1933-34 – Maciej Potępa: Der Begriff der Zeit bei Husserl – Goran Gretič: Das Problem der subjektiven Zeit: Heidegger und Bergson – Andrzej Przyłębski: Wie ein Fuchs im Schnee. Heidegger, Simmel und die Zeit – Thomas Regehly: Walter Benjamins Kritik an Heideggers Antrittsvorlesung über den «Zeitbegriff in der Geschichtswissenschaft» (1916) – Robert Marszałek: Heidegger und Mythos – Bernd Irlenborn: Zeitlichkeit und Zeitrechnung beim frühen Heidegger – Tomasz Banaszak: Historie und Ontologie in den Schriften von Heidegger und Patočka – Norbert Leśniewski: Befindlichkeit und Zeitlichkeit – Ewa Nowak-Juchacz: Lehrer, Meister, Führer: Die Macht und Ohnmacht der Philosophie (Kant - Fichte - Heidegger).