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Ein Instrument zur Kommunikationsstrukturanalyse auf Basis der autopoietischen Systemtheorie

Eine empirische Untersuchung in einem mittelständischen Unternehmen

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Manfred Hentz

Kommunikation geht weit über den Austausch von Informationen hinaus. Sie ist ein Wesensmerkmal der organisatorischen Gestaltung und der Unternehmenskultur. Die bisherigen Kommunikationsmodelle der Betriebswirtschaft beruhen auf dem Grundgedanken der Informationsübertragung. Die aus neurobiologischen Überlegungen heraus formulierte autopoietische Systemtheorie verzichtet auf die Idee der Information und erlaubt eine Modellierung des Kommunikationsvorgangs, der zu einer neuartigen Forschungsperspektive führt.
Die vorliegende Arbeit führt ein neuartiges Kommunikationsmodell in die Betriebswirtschaft ein, auf dessen Basis eine Software zur Kommunikationsstrukturanalyse entwickelt, erprobt und bewertet wird. Das Instrument stellt die komplexe Kommunikationsstruktur eines Unternehmens dar und erlaubt es kommunikative Verbesserungspotenziale zu identifizieren oder Eingriffe in die Organisationsstruktur vorzubereiten. Beispielhaft wird die Kommunikationsstruktur eines mittelständischen Unternehmens erhoben.