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Exzessives Schreien bei Säuglingen und intrafamiliale Kommunikationsmuster

Eine Längsschnittstudie

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Angelika Gregor

Die Arbeit befasst sich mit der frühen Regulationsentwicklung und ist im Bereich der Klinischen Entwicklungspsychologie angesiedelt. In neueren Theorien wird die sozialemotionale Entwicklung des Menschen als Konsequenz seiner frühen Interaktionsmuster mit der Mutter diskutiert, als Basis seiner neurophysiologischen Regulationsentwicklung. Durch eine Felduntersuchung mit prospektivem Längsschnittdesign wurden 40 Familien in ihrer häuslichen Umgebung untersucht und verglichen: Familien, in denen nach der Geburt eines Kindes während des Beobachtungszeitraumes exzessives Schreien des Säuglings auftritt, mit solchen, in denen das Schreiverhalten der Säuglinge unauffällig ist. Den Schwerpunkt bildeten Videographien von Mutter-Kind-Interaktionen innerhalb des ersten Lebenshalbjahres der Säuglinge.
Aus dem Inhalt: Frühkindliche Regulationsstörungen – Exzessives Schreien bei Säuglingen – Frühe Mutter-Kind-Interaktion – Entwicklung der Emotionsregulationskompetenz – Prospektive Längsschnittstudie – Hausbesuche – Videographien von Mutter-Kind-Interaktionen bis zum 5. Lebensmonat.