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«Qua parlón fa noantri!» Spracherhalt und ethnische Identität in Chipilo – einer Sprachinsel des Veneto in Mexiko

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Christiane Wößner

In dieser Studie zur Sprachkontaktsituation in einer Sprachinsel des Veneto in Mexiko wird die Bedeutung der ethnischen Identität der Sprecher für den Erhalt der Minderheitensprache erstmals ausführlich behandelt. Grundlage der Untersuchung stellt ein durch empirische Feldforschung erhobenes Korpus dar. Bei der Überprüfung des Zusammenhangs zwischen außersprachlichen Faktoren und verschiedenen Bereichen des Sprachverhaltens der Sprecher wird innerhalb der romanistischen Sprachinselforschung erstmalig ein statistisches Analyseverfahren verwendet. Hiermit soll ein Beitrag zur Anwendung quantitativer Methoden in der Sprachkontakt- bzw. Sprachinselforschung der romanistischen (v.a. italienischen) Soziolinguistik geleistet werden.
Ein methodologisches Anliegen dieser Arbeit ist deshalb die Verbindung von quantitativen und qualitativen Arbeitsmethoden zur Untersuchung von Zusammenhängen zwischen sozialen Parametern und dem Sprachverhalten von Sprechern in einer Sprachkontaktsituation.
Aus dem Inhalt: Sprachkontaktforschung – Emigrationsgeschichte – Die Sprachgemeinschaft – Feldforschung – Statistische Datenanalyse – Statistische Datenauswertung und Interpretation der Ergebnisse – Fazit: Zum Status der Sprachinsel Chipilo.