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Die Referenzproblematik

Eine Einführung in die analytische Sprachphilosophie

Georg Dorn

Dieses Buch bietet eine elementare, in sich geschlossene Einführung in die analytische Sprachphilosophie anhand einer systematischen und chronologischen Behandlung der Referenzproblematik: Welche Rollen spielen die singulären Terme (vor allem Eigennamen und Kennzeichnungen) in natürlichen Sprachen? Es werden die Lösungsversuche Meinongs, Freges, Russells, Carnaps, Strawsons, Donnellans und Kripkes rekonstruiert und miteinander verglichen. Jeder der Beiträge dieser bedeutenden analytischen Philosophen wird unter drei Gesichtspunkten betrachtet. Erstens: Was leistet er zur Lösung des Problems der leeren Referenz? (Was z.B. bedeutet ein singulärer Term wie «Pegasus», der nichts zu bezeichnen scheint?) Zweitens: Was leistet er zur Lösung des Problems des ausgeschlossenen Dritten? (Ist z.B. ein Satz wie «Pegasus ist weiss oder Pegasus ist nicht weiss», der gemäss dem Gesetz vom ausgeschlossenen Dritten logisch wahr sein müsste, in Wirklichkeit falsch?) Drittens: Was leistet er zur Lösung des Problems der indirekten Kontexte? (Wie kommt es z.B., dass «Peter glaubt, dass der Abendstern ein Fixstern ist» wahr und «Peter glaubt, dass der Morgenstern ein Fixstern ist» falsch sein kann?)
Aus dem Inhalt: Das Buch ist als Lehrbuch konzipiert, das sowohl zum Selbststudium als auch als Vorlesungstext einer Einführung in die analytische Sprachphilosophie für Studenten der Philosophie und Linguistik verwendet werden kann.