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Literatur als Konstruktion

Studien zur deutschen Literaturgeschichte zwischen Lessing und Martin Walser

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Ingrid Kreuzer

In zehn Aufsätzen zur Lyrik und Prosa von Autoren aus zwei Jahrhunderten deutscher Literaturgeschichte verfolgt die Analyse hauptsächlich zwei Stränge. Der eine bezieht sich auf den unheilen, «verstörten» Menschen, der sich in einer unverstandenen Welt selbst vernichtet oder von der grossen «Konditionierungsmaschine» (M. Walser) an der Selbstfindung gehindert wird. Der andere zeigt strukturale, auch topographische Grundprinzipien einer «mechanischen» Weltordnung auf, die in die Leitbegriffe von «Zeit» und «Raum» (Weg und Ort) gespannt historisch signifikante «Konstruktionen» menschlichen Schicksals ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Zur Ästhetik der Plastik im 18. Jh. (anhand von Lessings «Laokoon») - Strukturen des klassisch- romantischen Kunstmärchens (Goethe, Novalis) - Zur Novelle und zur Lyrik Friedrich Hebbels - Prosa des Expressionismus (Robert Müller, Martin Beradt) - Zu Drama und Epik Martin Walsers - Die Lyrikerin Hilde Domin.