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Tod ist Sein?

Eine Studie zu Genese und Struktur des Begriffs «Tod» im Frühwerk Martin Heideggers

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Guido Knörzer

Kaum ein Begriff (den Begriff des Seins ausgenommen) hat in der Heidegger-Rezeption eine solche Wichtigkeit erreicht wie der Begriff des Todes. Die vorliegende Untersuchung hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl die geschichtliche Herkunft als auch den eigentlichen «Sinn» des Todesbegriffes bei Heidegger deutlich zu machen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen um die Philosophie Martin Heideggers kommt es dabei zu einer Entmystifizierung des frühen Zentralbegriffes «Tod», dessen Explikation unaufhaltsam vor das Feld dessen führt, was nach 1930 bei Heidegger «Sein» heißen wird.
Aus dem Inhalt: Das Problem der Heidegger-Interpretation - Der «Sinn» des Seinsbegriffs - Die Verwendung des Begriffs «Tod» bei S. Kierkegaard - Der Begriff «Tod» in der Lebensphilosophie (Dilthey, Simmel) - Max Scheler - Nicolai Hartmann - E. Husserl - Martin Heidegger: «Sein» und «Tod» im Spätwerk.