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Das Groteske und seine Gestaltung in der Gothic Novel

Untersuchungen zur Struktur und Funktion einer ästhetischen Kategorie

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Manfred Schumacher

Das Interesse für das Groteske, von Wolfgang Kayser vor gut dreißig Jahren in der Literaturwissenschaft neu entfacht, hält nach wie vor an. In der vorliegenden Studie wird am Beispiel der Gothic Novel eine Theorie des Grotesken entwickelt, die zeitgebundene wie auch zeitlose Momente einbezieht. Neben den Romanen der «Gothic novelists» des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts - Walpole, Radcliffe, Beckford, Lewis, Godwin, M. Shelley, Maturin, Hogg - werden auch ausgewählte Werke zweier Vertreter der späteren literarischen Gotik behandelt - Emily Brontë und E.A. Poe.
Aus dem Inhalt: Wort- und begriffsgeschichtliche Herleitung - Die Ästhetik des Grotesken - Das Groteske im Spannungsfeld von Klassizismus und Romantik - Die Ästhetik des Bösen und das Groteske - Das Spiel mit dem Mythos.