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Die Bedeutung belastender Lebensereignisse für die Rezidivauslösung bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Eine Längsschnittstudie

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Jörn von Wietersheim

In der psychosomatischen Literatur ist immer wieder auf bestimmte Lebensereignisse und gefühlsmäßige Belastungen hingewiesen worden, die einem erneuten Krankheitsschub bei Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn vorausgingen und diesen vielleicht auslösten. Die vorliegende Studie überprüft diese Annahmen an zwei größeren Patientenstichproben. Durch die wiederholte Erfassung von Krankheitsaktivität und auslösenden Faktoren sowie die Erhebung von Daten einer Kontrollgruppe sind sowohl die Berechnung intraindividueller Zusammenhänge wie auch multiple Gruppenvergleiche möglich. Dabei wird auch die Annahme, daß bestimmte Persönlichkeitseigenschaften den Zusammenhang von Auslösern und Krankheitsaktivität moderieren könnten, empirisch überprüft.
Aus dem Inhalt: Ausführlicher Literaturüberblick - Vergleich von Crohn- und Colitispatienten mit der Kontrollgruppe - Intraindividuelle Zusammenhänge - Mehrdimensionale Zusammenhänge - Vergleiche zwischen Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Patienten - Ausführliche Diskussion.