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Heiner Müllers Shakespeare-Rezeption

Texte und Kontexte

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Roland Petersohn

Heiner Müller gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker nach Brecht. Zahlreiche Texte «nach» Shakespeare nehmen eine zentrale Stelle in Müllers bisherigem Werk ein. Es kommen vielfältige Shakespeare-Bezüge in anderen Stücken hinzu, darüber hinaus gilt Müllers Interesse zugleich den Konventionen, Wirkungsmöglichkeiten und Kontexten des elisabethanischen Theaters. Für den Anglisten besteht zugleich die Herausforderung, das Shakespearesche Werk in und mit seinen gegenwärtigen Wirkungspotenzen neu zu befragen. Die vorliegende Studie greift, bedingt durch die Komplexität ihres Gegenstandes, interdisziplinär ebenfalls Erkenntnisse der Germanistik und Theaterwissenschaft auf.
Aus dem Inhalt: Künstlerische Funktionssetzungen - Nationalliteratur und internationale Kunstentwicklung - Diskurstheorien und Intertextualität - Heiner Müllers «Shakespeare Factory»: «Macbeth, Hamlet, Titus Andronicus».