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Neuorientierung in der Organisation pädagogisch-sozialer Dienstleistungen für behinderte Menschen:- Zielperspektiven und Bewertungsfragen

Zielperspektiven und Bewertungsfragen

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Iris Beck

Die Studie thematisiert Grundfragen der Implementation und Evaluation von Zielperspektiven (Integration durch Normalisierung der Hilfen, Adressaten- und Bedürfnisorientierung) im Bereich pädagogisch-sozialer Dienstleistungen für behinderte Menschen. Diese Zielperspektiven implizieren einen kategorialen Wandel in der Definition sogenannter Problemlagen und Bedarfe und in der Frage der Entwicklung und Beurteilung der Qualität professioneller Hilfen. Der Analyse liegt die Annahme zugrunde, daß Implementations- und Evaluationsprozesse im Bereich sozialer Dienste nicht ohne Einbezug des für soziales Handeln typischen Technologie- und Legitimationsdefizits sowie einer Analyse der spezifischen Problematik der Organisation sozialer Dienste (einschließlich der sozialpolitischen Interventionsmuster und Steuerungsprobleme) diskutiert werden kann. Die Arbeit schafft theoretische Grundlagen für eine Diskussion der Umsetzung und Bewertung von Zielperspektiven und gibt einen Ausblick auf praktische Verfahren der Qualitätsentwicklung und -beurteilung.
Aus dem Inhalt: Wissenschaftstheoretische Probleme der Behindertenpädagogik (Norm- und Legitimationsproblematik, Technologiedefizit) - Spezifik der Organisation personenbezogener Dienstleistungen - Sozialpolitische Interventionsmuster und Steuerungsprobleme - Modernitäts- und kontingenztheoretische Analysen der Organisation des Helfens zwischen «System» und «Lebenswelt» - Implikationen neuer Zielperspektiven für die Organisations- und Handlungsebene - Verfahren der Qualitätsentwicklung und -beurteilung.