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Geschlechteranthropologie in theologischer Perspektive?

Zur Phänomenologie des Geschlechtlichen in Hans Urs von Balthasars «Theodramatik»

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Rudolf Zwank

Die theologische Bedeutung, die Hans Urs von Balthasar der menschlichen Sexualität beimißt, prägt wichtige Teile seiner Theologie. Ausgehend von der Analyse eines zentralen Textes über «Mann und Frau» wird untersucht, welches geschlechteranthropologische Konzept die weitreichenden theologischen Schlüsse trägt, die Balthasar aus seiner Sicht der Zweigeschlechtlichkeit ableitet. Die Arbeit wird insbesondere von der Frage geleitet, ob der häufig empfohlene Versuch einer (kritischen) Vermittlung Balthasarscher Theologie mit feministisch-theologischen Optionen fruchtbar oder schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt wäre.
Aus dem Inhalt: Geschlechteranthropologie: ein Thema für die Theologie? - Geschlechterdifferenz und Leib-Geist-Problematik - Mann-Frau: Paradigma für Ich-Du? - Balthasars Auslegung von Gen 1 und Gen 2 - «Dramatische» Dimensionen von Sexualität - Feministisch-theologische Anfragen.