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Jean Pauls Weg zur Metapher

Sein ‚Buch’ "Leben des Quintus Fixlein</I>

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Brigitte Langer

Der ‚Geist der Aufklärung’ wird zum einen bestimmt von dem Bemühen um eine diesseitige Entfaltung und freie Vervollkommnung des Menschen, zum anderen von der Frage nach der Beziehung zwischen Geist und Sinnlichkeit. Die Antwort auf diese Fragen gestaltet Jean Paul im Finden und Erfinden von Metaphern. In und mit den poetischen Metaphern weist er nicht nur auf deren anthropologischen Sinn, sondern legt zugleich die wirkende Kraft der Phantasie offen. Mit der Methode textorientierten Nachlesens interpretiert die vorliegende Schrift – zum ersten Mal in der Rezeption des Quintus Fixlein – die verschiedenen Texte des Buches als «Werkeinheit» im Sinne eines «ganzen» Lebens und Lesens.
Aus dem Inhalt: Das Billett an Freunde – Wegbeschreibungen – Das Mußteil für Mädchen – Über Grenzen – Zum Leben des Quintus Fixlein – Über die natürliche Magie der Einbildungskraft – Exkurse zu Hamann, Herder und Hume.