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Demokratische Zivilgesellschaft und Bürgertugenden in Ost und West

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Georg Lohmann

«Zivilgesellschaft» und «Bürgertugenden» sind Schlagworte der aktuellen Debatte um die Demokratisierung in westlichen wie östlichen Ländern. In diesem Band werden zunächst ihre theoretischen Grundlagen, dann ihre politische Rolle in den postsozialistischen Staaten, und schließlich ihre historische und aktuelle Bedeutung in Deutschland (Ost und West) behandelt. Sie zeigen sich als anspruchsvolle, umstrittene, aber auch wirkungsmächtige Konzepte, mit denen politische Akteure auf unterschiedliche Herausforderungen reagieren und auf Demokratisierungsprozesse einwirken. Aus der Sicht der Philosophie, Soziologie, Geschichte und Politik(wissenschaft) ergibt sich so ein informatives und anregendes Bild dieser Leitbegriffe einer demokratischen Kultur.
Aus dem Inhalt: Georg Lohmann: Einleitung – Georg Lohmann: Modell «Zivilgesellschaft» - Grundlagen, Eigenschaften und Probleme – Erhard Forndran: Staatsaufgaben und Bürgertugenden in Demokratien – Jean L. Cohen: Der amerikanische Diskurs der Zivilgesellschaft und seine Dilemmata – Eckhard Dittrich: Die Chancen der Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa – Andrew Arato: Zivilgesellschaft. Übergangszeit und Konsolidierung in Ungarn – Ehrhart Neubert: DDR - Opposition und die Herausbildung von Zivilgesellschaft – Klaus Erich Pollmann: Die Bedeutung des Widerstands für die Zivilgesellschaft – Andrea Böhm: Zivilgesellschaft - Polemik gegen ein Wundermittel – Hans-Jochen Tschiche: Spurensuche - Anmerkungen zur Zivilgesellschaft in Ostdeutschland – Adalbert Evers/Karin Kortmann/Thomas Olk/Roland Roth: Engagementpolitik als Demokratiepolitik. Reformpolitische Perspektiven für Politik und Bürgergesellschaft.