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Ägypten – Israels Herkunft und Geschick

Studie über einen theo-politischen Zentralbegriff im hebräischen Jeremiabuch

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Michael P. Maier

Diese Studie ist einem der zentralen theo-politischen Begriffe des hebräischen Jeremiabuches gewidmet: Ägypten. Nach einleitenden Ausführungen über die geschichtlichen Beziehungen Ägyptens zu Juda im 7./6. Jahrhundert v. Chr. und über Syntax und Semantik des Terminus analysiert und interpretiert sie alle relevanten Perikopen mit den Methoden der synchronen Textauslegung. Sie zeigt, wie Ägypten als Land des Exodus, als Bundespartner Judas und als Objekt des göttlichen Gerichts präsentiert wird und wie damit Israels Herkunft, seine aktuelle Lage und sein künftiges Geschick definiert werden. Auf diese Weise rückt eines der Hauptanliegen des Jeremiabuches in den Blick: das Gottesvolk an seine Sonderrolle unter den Völkern zu erinnern und ihm den Weg zu seiner inneren Erneuerung aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Ägypten als theo-politischer Zentralbegriff im Jeremiabuch – Der Auszug aus Ägypten als Geburtsstunde des Gottesvolkes Israel – Die theologischen und gesellschaftspolitischen Konsequenzen des Exodus – Jeremias Kritik an Judas politischer, militärischer und theologischer Orientierung an Ägypten – Judas Flucht nach Ägypten als Abfall von JHWH – Die Unterwerfung Ägyptens als Chance für einen heilsgeschichtlichen Neubeginn.