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Das «Verb» «be» in der englischen Satzstruktur

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Stefanie Bode

Der grammatische Status von be ist bisher weitgehend ungeklärt. Termini wie z.B. auxiliary verb grenzen be von Vollverben ab, setzen es aber mit dem perfektiven have gleich. Die häufig angenommene Unterteilung in wenigstens vier verschiedene be-Typen: copula, passive, progressive und sogar modal – be ist darüber hinaus weder empirisch noch theoretisch gerechtfertigt. Hier wird eine eigene, neue Analyse von be im Government & Binding Rahmen entwickelt, die das Zusammenspiel von u.a. tense, modals, perfektivem have, Vollverben und be erfaßt. Die Funktion von be läßt sich auf ein generelles 1:1 Prinzip zurückführen, das Flexionsinformationen auf syntaktische Strukturen bezieht. Be wird in jedem Vorkommen als dieselbe funktionale Kategorie (AGR(eement)) motiviert.
Aus dem Inhalt: Kurzer Blick in die Vorgeschichte – Allgemeine Beobachtungen zu beBe innerhalb der generativen Forschung: Be als Vollverb; Be als Vollverb neben be als Auxiliar; Be als Auxiliar bzw. als funktionale Kategorie – Versuch einer einheitlichen Analyse für be: Generelle Probleme einer Vollverbanalyse für be; Be und Agreement; Analysevorschlag; Ergebnisse der Analyse – Konsequenzen der Analyse – Relativized Minimality – Interne Struktur von Nominalausdrücken – Abschließende Bemerkungen.