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Götter, Helden, Menschen

Rezeption und Adaption antiker Mythologie in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur

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Maria Rutenfranz

Bearbeitungen antiker Mythen für die Jugend gehören – nicht zuletzt dank Gustav Schwab – zu den Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur und bilden ein Gedächtnis der Antike ganz eigener Art. Die Studie zeigt, welche Entwicklung die griechisch-römische Mythologie als Thema der Kinder- und Jugendliteratur seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart im deutschen Sprachraum genommen hat. In einem zweiten, werkorientierten Teil werden antike Originaltexte und kinderliterarische Adaptionen gegenübergestellt: Wie sehen moderne Autoren Daedalus und Icarus, deren Schicksal Ovid in seinen Metamorphosen und in der Ars Amatoria festhielt? Was bleibt von Vergils Aeneis, wenn man das Manifest römischen Selbstverständnisses Jugendlichen des 19. und 20. Jahrhunderts erzählt?
Aus dem Inhalt: Von den Göttern zu den Helden zu den Menschen: Antike Mythologie im Spiegel der deutschen Kinder- und Jugendliteratur - ein Überblick – Vergil für Kleine: Von der Aeneis zum Äneas – Ovid für Kleine: Von Daedalus zu Icarus.