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«For our father’s sake, and mother’s care»

Zur Eltern-Kind-Beziehung in den Dramen Shakespeares unter Berücksichtigung zeitgenössischer Traktatliteratur und Porträts

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Götz Ahrendt

Die Eltern-Kind-Beziehung ist ein zentraler Motivkomplex im Dramenwerk Shakespeares: In fast allen Dramen – Komödien ebenso wie histories und Tragödien – wird diese Beziehung thematisiert. Die Studie geht ausführlich auf 19 der 37 Dramen Shakespeares ein, bezieht aber auch die übrigen Dramen ein. Hierdurch gelingt es, eine Gesamtsicht zu erarbeiten und Querbezüge herzustellen, die in der Forschung neu sind. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Untersuchung von zeitgenössischen Traktaten und englischen Familienporträts aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Auf diese Weise wird ein kulturhistorischer background etabliert, der eine erhellende Folie für die Untersuchung der Dramen darstellt. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß es in der Shakespeare-Zeit ein einheitliches Konzept von Familie gab, dem auch die Dramen verpflichtet sind.
Aus dem Inhalt: Eltern-Kind-Beziehung in zeitgenössischen Traktaten – Sozialgeschichtliche Anmerkungen – Familie in der englischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts – Eltern-Kind-Beziehung in den Dramen Shakespeares (Ethik, Rollenmerkmale, Typenbildung, dramaturgische Verwendung).