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Macht und Ohnmacht der Worte

William Randolph Hearst und der Weg der USA zur Weltmacht, 1898–1917

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Martin Bethke

«You furnish the pictures, and I’ll furnish the war», war die Aussage, welche W. R. Hearst zu einer geschichtsträchtigen Persönlichkeit machte und Historiker glauben ließ, dass Hearsts «Yellow Press» den Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 ausgelöst hat. Doch war der Einfluss W. R. Hearsts und seiner Presse wirklich ausreichend, um die USA in einen Krieg zu schicken? Auf der Grundlage umfangreichen Quellenmaterials werden in dieser Studie erstmalig die Rolle und der Einfluss von W. R. Hearst auf die innen- und außenpolitische Geschichte der USA von 1898-1917 dargestellt. Aufgezeigt werden dabei einerseits die Interdependenzen von Medien und Politik sowie andererseits die zu diesem Zeitpunkt noch undefinierte Rolle des Massenmediums Zeitung als Ausdrucksmittel der öffentlichen Meinung.
Aus dem Inhalt: William Randolph Hearst: Biographisches – Die Macht der Worte: Hearst und der «New Journalism», 1887-1914 – Die Ohnmacht der Worte: Hearst und der Große Krieg, 1914-1917 – Der Kriegsbeginn 1914: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Pressestimmen – Die Neutralitätsfalle, 1914-1917 – Pro-Germanismus und Propaganda: Hearst an der Heimatfront, 1914-1918.