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Ernst Graser (1860–1929)

Ein Erlanger Chirurgenleben zwischen Katheder und Operationssaal

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G. Michael Wittmann

Ernst Graser, 1860 in Feuchtwangen geboren und 1929 in München verstorben, war zwischen 1901 und 1929 Professor der Chirurgie an der Universität Erlangen, ab Oktober 1903 auch Direktor des Universitätskrankenhauses. Während sich der erste Teil der Biographie mit der Lebensgeschichte Ernst Grasers befaßt, zeigt der zweite Teil der Arbeit Graser im Spiegel seines wissenschaftlichen Werkes. So wird vor dem Hintergrund allgemeingeschichtlicher und gesellschaftlicher Strömungen die Entwicklung der Persönlichkeit Graser nachgezeichnet. Ein erweiterter Werkbegriff erlaubt es, neben den veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten auch Grasers Bedeutung für die Baugeschichte der chirurgischen Klinik und sein Engagement für einzelne medizinische Spezialfächer zu berücksichtigen.
Aus dem Inhalt: Als Professor nach Erlangen – Chirurg während des Ersten Weltkriegs – Schwere Jahre an der chirurgischen Klinik – Zur Technik und Methodik der Wundbehandlung – Die Unterleibsbrüche – Ueber multiple falsche Darmdivertikel – Graser und die Urologie – Grasers Bemühungen um die Zahnheilkunde.