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Zion und der Zionismus in der jüdisch-argentinischen Literatur

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Reiner Kornberger

In dem um Integration in die Mehrheitsgesellschaft bemühten argentinischen Judentum wirken Theorie und Praxis des Zionismus desintegrierend und haben ab 1948 zur definitiven Übersiedlung Tausender nach Israel geführt, eine Erfahrung, die auch literarisch fruchtbar wurde. Die Arbeit analysiert mit den Instrumentarien der Literatursoziologie, der Ideologiekritik und der Sozialpsychologie Gedichte von Grünberg, Liacho und Pérez sowie Romane und Erzählungen von Pecar, Aguinis, Faigón, Feierstein, Goldberg, Verbitsky u.a. Dabei wird der Versuch unternommen, die jeweils wirksamen push- und pull-Faktoren (wie Antisemitismus, sozialrevolutionäre Utopien, die Solidarität mit Israel während des Sechstagekrieges) und die Funktionalität der gewählten literarischen Mittel zu bestimmen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des argentinischen Zionismus – Carlos Grünberg – Lázaro Liacho – Léon Pérez – Samuel Tarnopolsky – Samuel Pecar – Marcos Aguinis – Iehoshúa Faigón – Ricardo Feierstein – Mauricio Goldberg – Mateo Goldstein – Bernardo Verbitsky – Jacobo Timerman – Armando Bublik.