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Augustinus von Hippo

Predigten zum Weihnachtsfest ("Sermones </I>184-196)- Einleitung, Text, Übersetzung und Anmerkungen

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Hubertus Drobner

Augustins Sermones ad populum bilden den größten Einzelposten all seiner Werke. Ihre Rolle in der Augustinus-Rezeption entspricht dagegen keineswegs ihrer Bedeutung. Die Vorstellungen von Person und Denken Augustins sind daher oft verzeichnet, weil seine Pastoral zu wenig zur Kenntnis genommen wird. Zu ihrer besseren Erschließung legt der vierte Band der zweisprachigen Ausgabe dreizehn Weihnachtspredigten vor, wovon elf erstmals ins Deutsche übertragen wurden. Der en face abgedruckte Text gibt die grundlegende Maurineredition unter kritischem Vergleich mit den späteren Editionen und deren Abweichungen wieder. Die Einleitungen und Anmerkungen erläutern das zur Einordnung und zum Verständnis der Texte Erforderliche: Echtheit, Überlieferung, Chronologie, Textkritik, Struktur, Stil, historische Daten, Theologie und Liturgie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Nachweis des biblischen Gedankengutes.
Aus dem Inhalt: Dreizehn Weihnachtspredigten mit den Themen: Christus, Gott und Mensch – Der Hochmut der Sünde und die Demut des Erlösers – Die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens – Das Paradox des göttlichen Wortes in einem sprachlosen Kleinkind – Ochs und Esel an der Krippe – Das Licht der Welt – Das Glaubensbekenntnis – «Die Wahrheit entsproß aus der Erde» (Ps 84, 11-12) – «Seine Geburt, wer könnte sie erklären?» (Jes 53,8) – «Im Anfang war das Wort» (Joh 1,1) – «Und das Wort ist Fleisch geworden» (Joh 1,14) – «Obwohl er in der Gestalt Gottes war, entäußerte er sich selbst und nahm Knechtsgestalt an» (Phil 2,6-8).