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Grenzen einer strafrechtlichen Regulierung des Kapitalmarktes

Eine kriminalrechtliche Untersuchung von Börsengängen und Aktienhandel in Deutschland und den USA

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Thilo Hild

Die gesetzliche Regulierung des Kapitalmarktes in Deutschland erfordert eine umfassende Reform. Der Schutz von Aktienemission und Aktienhandel durch Strafrecht steht nicht im Einklang mit den freiheitssichernden Prinzipien des Strafrechts. Die Anwendung des Börsenstrafrechts basiert auf einer von Zweckmäßigkeitserwägungen getragenen Rechtsordnung. Der Utilitarismus als Maxime einer Rechtsordnung findet seinen Ursprung im US-amerikanischen Rechtssystem und ist mit dem deutschen Strafrecht unvereinbar. Die Notwendigkeit von gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes im Blick, wird in dieser Studie der Gesetzgeber zu einem verbesserten Anlegerschutz durch eine zivil- und verwaltungsrechtliche Regulierung des Kapitalmarktes aufgefordert.
Aus dem Inhalt: Regulierung des Kapitalmarktes – Börsenstrafrecht – IPO – Prinzipien des Strafrechts – Amerikanischer Aktienmarkt – Anlegerschutz – Kapitalanlagebetrug – Insiderhandel – Kursmanipulation.