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Außenhandel und Arbeitslosigkeit

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Anke Brenken

Ausgangspunkt der Arbeit ist die empirische Beobachtung, dass die Arbeitsmärkte vieler kontinentaleuropäischer Länder von hoher und anhaltender Arbeitslosigkeit geprägt sind. Auf der Suche nach den Ursachen wird unter anderem die wachsende weltwirtschaftliche Integration, die Globalisierung, genannt. Das zeitliche Zusammentreffen von zunehmender Integration und zunehmender Arbeitslosigkeit legt es nahe, einen Zusammenhang zu vermuten. Zur Analyse der Beschäftigungswirkungen von Außenhandel werden in der Arbeit Außenhandels- und Arbeitsmarktmodelle miteinander verknüpft. Betrachtet werden zwei Standardmodelle der Außenhandelstheorie, in denen die Aufnahme von Handel entweder durch komparative Vorteile oder durch unvollkommenen Wettbewerb begründet wird.
Aus dem Inhalt: Außenhandel und Arbeitslosigkeit – Arbeitslosigkeit im Heckscher-Ohlin-Modell: Die Brecher-Ökonomie – Faktorpreisausgleich – Endogene Faktorausstattung – Handel und faire Löhne – Arbeitslosigkeit und intraindustrieller Handel – Feste Arbeitsanstrengung – Variable Arbeitsanstrengung – Handel und Wettbewerb.