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Stiefkinder des Fortschritts?- Ländliche Jugend und Jugendkultur in Schleswig-Holstein in den 50er Jahren

Ländliche Jugend und Jugendkultur in Schleswig-Holstein in den 50er Jahren

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Katja Jewski

Landjugendliche in den 50er Jahren, ihr Alltag und ihre Freizeit sind bisher kaum Thema der Forschung gewesen. Dabei lebten gerade sie nach 1945 in einer von erheblichen strukturellen Wandlungen betroffenen Gesellschaft. Wie erlebten sie diese sich verändernde ländliche Welt? Unterschied sich ihr Leben von dem der Stadtjugend? Führten die Jugendlichen ländlicher Gebiete Traditionen der dörflichen Umwelt fort oder passten sie sich zunehmend städtischen Einflüssen an? Erhielten jugendkulturelle Strömungen wie z.B. die sogenannten Halbstarken Einzug aufs Land? Besaßen Landjugendliche die infrastrukturellen Voraussetzungen, um städtische Lebens- und Freizeitmuster zu übernehmen? Und wollten sie überhaupt leben wie ihre städtischen Altersgenossen? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der Studie, die am schleswig-holsteinischen Beispiel angefertigt wurde und Alltag und Freizeit der Landjugend ebenso berücksichtigt wie die Rolle von Vereinen und Landjugendverband.
Aus dem Inhalt: Ländliche Gesellschaft nach 1945 – Strukturwandel – Landjugendliches Leben in Schleswig-Holstein: Arbeit, Bildung, Familie, finanzielle Mittel, Konsum – Landjugendliche Freizeit: Freizeitinteressen, Jugendkultur – Ländliches Vereinswesen – Landjugendverband.