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«Wahre Demokratie?»

Transformation und Demokratieverständnis in der Ersten Republik Österreich und im Ständestaat Österreich 1918-1938

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Günther Steiner

Die Arbeit untersucht die Transformationen von 1918 und 1934 mit den Mitteln der Demokratietheorie und der Transformationsforschung. Dem Demokratieverständnis gilt besondere Aufmerksamkeit. Die Unterschiede im Demokratieverständnis des Ständestaatsregimes werden anhand zentraler Elemente wie Konstitutionalismus, Parlamentarismus, Wahlen und Grundfreiheiten sowie der politischen Praxis aufgezeigt. Das Ständestaatsregime war kein homogener Block. Das autoritäre System ist nicht nur aus dem Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland, sondern auch aus einem tiefverwurzelten genuinen Demokratiedefizit entstanden. Die bis heute kontroverseste Epoche österreichischer Zeitgeschichte wird so jenseits ideologischer Schuldzuweisungen untersucht.
Aus dem Inhalt: Was ist Demokratie? – «Der Ständestaat - faschistisch oder autoritär?» – Die Anfänge der Demokratie – Die Transition von 1918/1919 – Die Nicht-Konsolidierung der Demokratie – Demokratie in der Verfassung – Rezeption in der Verfassung – Die Frage des Gemeinwesens – Wahlen als Ausdruck von Demokratie – Versuch der Konsolidierung – Grund- und Freiheitsrechte.