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Pronominaladverbien und finale «damit»-Sätze

Kritische, korpusbasierte Anmerkungen

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Bengt Sandberg

Wie verfährt man als Sprecher, wenn man mit einer Präposition auf Vorheriges oder Nachfolgendes Bezug nehmen möchte und ein Pronominaladverb der herkömmlichen Art nicht zur Verfügung steht? Zwei Möglichkeiten bestehen: Entweder auch als Relativum fungierende Einwortbildungen wie demgegenüber einsetzen oder aber das alleinstehende Demonstrativpronomen zusammen mit der jeweiligen Präposition gebrauchen. Dabei stellt sich vor allem bei genitivregierenden Präpositionen die Frage, ob auch die Funktionen als Korrelat bzw. Relativum möglich sind und ob dabei derer oder deren die bevorzugte Pronominalform ist. Ein konsequentes Recherchieren in den IDS-Korpora ermöglicht gesicherte Daten. Darüber hinaus greift die Untersuchung das Thema auf, inwiefern die in schwedischen Finalsätzen obligatorischen skall/skulle in deutschen damit-Sätzen eine Entsprechung in sollen-Formen haben oder nicht. Die Darstellung der finalen damit-Sätze durch die Duden-Grammatik wird einer kritischen Prüfung unterzogen.
Aus dem Inhalt: Der anaphorische/kataphorische Bezug sowie die Relativumfunktion bei Präpositionen, die traditionelle Pronominaladverbien nicht bilden können – Zu sollen in finalen damit-Sätzen – Eine kritische Analyse der schwedischen Deutschgrammatiktradition und der Duden-Grammatik.