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Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsstandorten unter besonderer Berücksichtigung industrieller Cluster

Analyserahmen und Ergebnisse einer empirischen Fallstudie

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Horst Gersmeyer

Die Intensität des Standortwettbewerbs hat sich angesichts veränderter Rahmenbedingungen in den letzten Jahren deutlich verschärft. Die traditionellen Instrumente der Wirtschaftsforderung und Standortpolitik scheinen nur noch bedingt in der Lage zu sein, den gestiegenen Herausforderungen gerecht zu werden. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich in der internationalen Forschung in letzter Zeit neue Erkenntnisse und Thesen durchgesetzt, die der Existenz von industriellen Clustern und Branchennetzwerken einen hohen Einfluß auf die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern, Nationen und Regionen beimessen. Ausgehend von dem Konzept des Branchenclusters und der These, daß eine verstärkte Orientierung an diesem wirtschaftspolitischen Instrument eine geeignete Antwort auf die Herausforderungen des Standortwettbewerbs darstellt, verfolgt die Arbeit das Ziel, Ansatzpunkte zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsregionen durch die Entwicklung einer clusterorientierten Standortpolitik aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Auseinandersetzung mit den theoretischen, begrifflichen und konzeptionellen Grundlagen der Wettbewerbsfähigkeit – Entwicklung von Instrumenten und Methoden zur Operationalisierung der Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsstandorten – Durchführung einer clusterbezogenen Regionalanalyse zur Identifizierung und Analyse von industriellen Branchenclustern – Der Ansatz einer «clusterorientierten Standortpolitik» als Option zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsstandorten.