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Frauenbilder im deutschen Roman der fünfziger Jahre

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Ellen Graßmann

Das öffentliche Frauenbild in den fünfziger Jahren ist geprägt von konservativ-patriarchalischen Strukturen. Die Untersuchung betrachtet Frauenbilder in deutschen und österreichischen Romanen des Jahrzehnts unter sozialgeschichtlichen Aspekten. Auf der Suche nach abweichenden Weiblichkeitsmustern unter den literarischen Frauenbildern zeigen sich über weite Strecken Übereinstimmungen mit dem öffentlichen Frauenbild. Allerdings sind in einigen Romanen Ansätze eines Überschreitens der traditionellen Muster zu erkennen. Neben heute zum Teil vergessenen Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Drewitz, Hans Habe und Ruth Rehmann werden Romane von Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen und Marlen Haushofer berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Sozialgeschichtlich orientierte Untersuchung von Frauenbildern im deutschen Roman der fünfziger Jahre – Die Rolle der Frau in Ehe und Familie – Die erwerbstätige Frau – Die vergewaltigte Frau – Die Trümmerfrau – Das Ami-Liebchen – Ansätze einer Reflexion des Frauseins.