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Psychosoziales Geschlecht und Ehekonflikte

Eine empirische Untersuchung an Ehe- und Familienberatungsstellen

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Marcus Damm

Die gegenwärtige Scheidungs-Forschung hat u.a. potenzielle schwerwiegende Folgen von Trennung und Scheidung von (Ehe-)Paaren für die Betroffenen nachgewiesen: Psychische Beeinträchtigungen, die auch in Form von Langzeitfolgen möglicherweise im ganzen Leben erhalten bleiben und die Lebensqualität in vielen Bereichen mindern können, gehen mit materiellen, ökonomischen und sozialen Verlusten einher. Die institutionelle Ehe-, Familien- und Lebensberatung stellt die primäre Instanz der Prävention von Trennung und Scheidung dar. Diese empirische Untersuchung betritt wissenschaftliches Neuland. Im Praxisteil werden psychosoziale Komponenten von Ehepartnern erfasst und verschiedene Zusammenhänge zwischen diesen Geschlechtsrollen-Einstellungen, d.h. «Maskulinität», «Feminität», «Androgynie» und «Undifferenziertheit» aufgezeigt; ferner werden spezifische Merkmale, die auf der Verhaltens- und Einstellungsebene der Eheleute liegen, thematisiert.
Aus dem Inhalt: Geschlechtsrollenbezogene Sozialisationstheorien und das Androgyniemodell – Ehe und institutionelle Beratung – Determinanten der Ehequalität – Methodische Ansätze der institutionellen Eheberatung – Untersuchung an institutionellen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen – Rollenverteilung in der Ehe und Partnerschaftszufriedenheit – Vergleich der Gruppen nach dem Androgyniemodell.