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Der Einfluss von Einstellungen auf die Zahlungsbereitschaft für Veränderungen in Natur und Landschaft

Ergebnisse aus zwei Kontingenten Bewertungen zum Wattenmeer und zur Elbe

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Jürgen Meyerhoff

Sollen Veränderungen in Natur und Landschaft monetär bewertet werden, dann kann nicht immer auf beobachtbares Verhalten zurückgegriffen werden. In diesem Fall ermöglicht es die Kontingente Bewertung als direkte Bewertungsmethode, den gesamten ökonomischen Wert einer Umweltveränderung zu erfassen. Allerdings wird mit ihrer Hilfe nur eine hypothetische Zahlungsbereitschaft ermittelt. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, ob durch die Hinzuziehung von Einstellungen erstens die Konstruktvalidität der Ergebnisse verbessert werden kann und zweitens zusätzliche Informationen darüber gewonnen werden können, ob den geäußerten Zahlungsbereitschaften eine Verhaltensintention unterliegt. Die Arbeit knüpft damit an Erkenntnisse der Sozialpsychologie zum Zusammenhang von Einstellungen und Verhalten an. Nach einleitenden theoretischen Vorüberlegungen werden die Untersuchungshypothesen anhand der Daten aus zwei empirischen Studien zum Wattenmeer und zur Stromlandschaft Elbe überprüft.
Aus dem Inhalt: Kontingente Bewertung und nutzungsunabhängige Zahlungsbereitschaften – Einstellung und Zahlungsbereitschaft – Untersuchungshypothesen – Die Umfragen: Wattenmeer und Stromlandschaft Elbe – Datenaufbereitung und statistische Verfahren – Der Einfluss von Einstellungen auf die Zahlungsbereitschaft - univariate Analyse – Der Einfluss von Einstellungen auf die Zahlungsbereitschaft von Nutzern und Nicht-Nutzern – Regressionsanalysen – Ein zusammengesetztes Einstellungs-Verhaltens-Modell – Fazit, Forschungsfragen und Ausblick – Anhang mit Fragebögen.