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Die griechisch-deutschen Nachkriegsbeziehungen

Historische Hypothek und moralischer "Kredit</I>- Die bilateralen politischen und ökonomischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung des Zeitraums 1958-1967

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Dimitrios K. Apostolopoulos

Der Angriff der deutschen Wehrmacht gegen Griechenland am 6. April 1941 und die anschließende dreieinhalbjährige deutsche Besatzungszeit stellten das dunkelste Kapitel in dem Verhältnis zwischen Deutschen und Griechen dar. Im Zeichen dieses historischen Traumas stand die Wiederherstellung normaler bilateraler Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Wichtig erscheint, Grundzüge, Strukturen sowie Kontinuitäts- und Diskontinuitätselemente für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen von den 50er Jahren bis zum Militärputsch in Griechenland zu belegen, zur Debatte zu stellen und dabei die grundlegenden Handlungsmöglichkeiten Griechenlands und der Bundesrepublik Deutschland in der Realisierung ihrer politischen und wirtschaftlichen Vorhaben hervorzuheben.
Aus dem Inhalt: Der Neubeginn der griechisch-deutschen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg – Die Beziehungen während der ersten Nachkriegsjahrzehnte im Zusammenhang mit der Zypernfrage, der EWG-Assoziierung Griechenlands, dem Ost-West Konflikt und der Deutschen Frage – Der Einfluss der Kriegsverbrecherfrage, des Falles Merten, der Entschädigungsfrage, des deutschen Vorkriegsvermögens in Griechenland und der griechischen Gastarbeiter in der BRD – Die Entwicklung des deutsch-griechischen Warenverkehrs und der deutschen Wirtschaftshilfe an Griechenland – Der Militärputsch in Griechenland und die bilateralen Beziehungen nach 1967.