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Unternehmensleitbilder im Vergleich

Sinn- und Bedeutungsrahmen deutschsprachiger Unternehmensleitbilder – Versuch einer empirischen (Re-)Konstruktion

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Monika Knassmüller

Unternehmensleitbilder zählen zum Standardrepertoire moderner Unternehmensführung. Was aber kennzeichnet ein Unternehmensleitbild? Zu wissen, was ein Leitbild zum Leitbild macht, bedeutet auch, «richtig» bzw. «normal» von «falsch» bzw. «untypisch» oder «seltsam» unterscheiden zu können. Vor diesem Hintergrund sozial verfügbaren Wissens über Leitbilder werden die Dokumente erstellt, aber auch rezipiert und verstanden. Gestützt auf die Theorie der sozialen Repräsentationen und eingebettet in eine diskursanalytische Forschungsstrategie zielt diese Analyse von 84 Leitbildtexten des deutschen Sprachraumes auf die (Re-)Konstruktion der sozial geteilten Wissensbasis. Das daraus entwickelte «typische Unternehmensleitbild» ist ein Modell, das in dieser Form empirisch nicht vorkommt und dennoch typisch für die untersuchten Texte ist.
Aus dem Inhalt: Leitbilder als Instrument der betriebswirtschaftlichen Strategie- und Steuerungslehre (Literatur und Praxis) – Leitbilder als kontextualisierte Kommunikationsform – Soziale Repräsentationen als vermittelnde Instanz – Forschungsfrage und Untersuchungsziel – Methodologische Grundlagen – Eine diskursanalytische Forschungsstrategie – Untersuchungsablauf und Methodenkanon – Scope der Untersuchung – Empirische Befunde: Identifikation möglicher Diskursstränge in Unternehmensleitbildern – Identifizierung typischer Diskursstränge (Kernthemen) – Detailanalyse der Diskursstränge – Normalitätsfolie (Template und Plot) – Normalitätsfolie als heuristisches Instrument.