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Vier große galizische Erzähler im Exil: W. H. Katz, Soma Morgenstern, Manès Sperber und Joseph Roth

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Robert G. Weigel

Die Erfahrung der Flucht und Vertreibung sowie der Emigration und des Exils kennzeichneten das Leben der hier besprochenen großen galizischen Erzähler Joseph Roth, Manès Sperber, Soma Morgenstern und Henry William Katz. Die schriftstellerische Umsetzung dieser Erfahrung steht im Mittelpunkt der hier versammelten Beiträge. Berücksichtigt wird sowohl das fiktive als auch das essayistische und autobiographische Werk jener Autoren, das im Rahmen der einschneidenden Exilerfahrung hinsichtlich seines neugewichteten, verschärften Blicks auf die ehemalige gemeinsame ostjüdische Heimat, die eigene jüdische Identität sowie die verantwortlichen Totalitarismen ausgeleuchtet wird.
Aus dem Inhalt: Ilona Slawinski: Joseph Roth und Rußland – Hans Wagener: Von der Legende zum Pogrom: Joseph Roths Romane Hiob und Tarabas – Klaus Weissenberger: Joseph Roths Präzisierung seiner dichterischen Intention im Exil – Mirjana Stancic: Manès Sperber als Romancier des Exils – Wynfrid Kriegleder: Die Erfahrung des Exils in Manès Sperbers Romantrilogie Wie eine Träne im Ozean – Helmut Kohlenberger: Autobiographie in Zeiten des Totalitarismus - bei Manès Sperber (mit Seitenblick auf Imre Kertész) – Cornelia Weidner: In der Erinnerung liegt das Geheimnis der Erlösung - Exil und Gedächtnis in Soma Morgensterns autobiographischen Schriften – Klaus Werner: Mit Blick auf Soma Morgenstern: Jacob Klein-Haparash und die ostjüdische Lebenswelt – Dan Morgenstern: Soma Morgenstern’s Life in America – Joseph Strelka: Der Exilautor Henry William Katz.