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«Sana Doctrina»

Heilige Schrift und theologische Ethik

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Armin Wenz

Das reformatorische Schriftprinzip gilt vielen als nicht mehr tragfähig. Grund dafür ist die Loslösung der Schriftautorität von ihrer kritischen und heilsamen Wirkung in Gesetz und Evangelium. Dagegen weisen die Aufsätze dieses Bandes Wege zu einer Wiederentdeckung der lebensgestaltenden Kraft der Schrift als Kanon und Sakrament. Dies geschieht in Auseinandersetzung mit theologischen Ansätzen, die selber die Relevanz der biblischen Botschaft gewährleisten wollen und Gefahr laufen, das äußere Bibelwort in seiner Widerständigkeit zu überspringen. Auch die Ethik lebt von Grundlagen, die sie nicht schaffen kann. Gerade in der Debatte um Freiheit und Nachhaltigkeit erweist sich die biblisch-reformatorische Schöpfungstheologie als wichtiges Korrektiv in verschiedenen sozialethischen Kontexten.
Aus dem Inhalt: Schriftautorität – Lutherische Bekenntnisschriften – Evangelisch-Katholischer Dialog – Die reformatorischen Grundunterscheidungen – Gesetz und Evangelium sowie Schrift und Tradition – Hermann Sasse – Bibelübersetzung – Schöpfungsordnung – Sozialethik – Erlebnisgesellschaft – Ehe und Familie – Homosexualität – Antinomismus – Paradigmenwechsel in der lutherischen Theologie.