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Residualgewinne – Ein Beitrag zur Kontrollfunktion des Aufsichtsrats

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Dirk Honold

Die Arbeit untersucht die Ausgestaltung der modernen Performance-Messung zur Verbesserung der Kontrolle des Aufsichtsrats. Dabei werden insbesondere die Vorteile der verschiedenen Discounted-Cash-Flow-Verfahren auf die Performance-Messung mit Residualgewinnen im deutschen Steuersystem übertragen, um die Leistungsfähigkeit der Kontrolle zu verbessern. Insbesondere wird die Höhe des eingesetzten Kapitals und der Umfang des Einbezugs des Zukunftspotentials diskutiert und auf Konsistenz mit der Bewertung durch den Kapitalmarkt geprüft. Zur Ausgestaltung der Kontrolle durch den Aufsichtsrat werden Handlungsempfehlungen gegeben, die eine einfache Umsetzung erlauben und die marktgerechten Ansprüche der Eigentümer einbeziehen. Hierbei wird eine Präferenz für IK-Residualgewinne mit dem APV-Verfahren mit einer Anpassung des eingesetzten Kapitals an Marktwerte herausgearbeitet. Dieser Weg wird eingeschlagen, um einen konstanten Kapitalkostensatz bei konstantem leistungswirtschaftlichen Risiko gut vertreten zu können, Steuereffekte separieren zu können, Flexibilitäten zu erhalten und Inkonsistenzen mit der Sicht des Kapitalmarkts zu vermeiden.
Aus dem Inhalt: Performance-Messung und Wertorientierung mit und ohne Zukunftspotentiale – Residualgewinne mit Marktwerten versus Buchwerten und Cash-Flow versus Gewinn – Theoretische und beispielhafte Analyse der Konsistenz der Performance-Messung mit der periodischen Unternehmensbewertung auf Basis von DCF-Ansätzen – Bedeutung der Performance-Messung für die Kontrolle durch den Aufsichtsrat und eine geschickte Ausgestaltung.