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Nationale Interessen und internationale Politik

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Giuseppe Orsi, Kurt Seelmann, Stefan Smid and Ulrich Steinvorth

Die internationale Politik wird durch das Spiel nationaler Interessen bestimmt. Lassen sich Regeln erkennen, nach denen dieses Spiel abläuft oder ablaufen sollte? Setzt das Völkerrecht der Durchsetzung nationaler Interessen Grenzen? Gibt es verbindliche Prinzipien des gerechten Kriegs, und was könnten ihre Gründe sein? Verlangt eine Welt, die nur noch eine Supermacht kennt, neue Spielregeln? Mit diesen Fragen setzten sich Philosophen und Rechtstheoretiker aus dem deutschen, englischen und französischen Sprachgebiet auseinander.
Aus dem Inhalt: Reinold Schmücker: Krieg als Mittel der Moral? Zur Legitimität humanitärer Interventionen – Ulrich Steinvorth: Gründe und Grenzen militärischer Gewalt – Ridha Chennoufi: Sécurité collective et politique de puissance – Ignacio Gutiérrez Gutiérrez: Legitimität des Krieges kraft internationaler Legalität? – Hartmut Ihne/Elke Völmicke: Souveränität und Krieg. Anmerkungen zu einem politisch gefährlichen Widerspruch im Völkerrecht – Ted Honderich: Palestinian Terrorism, Morality, and Germany – Georg Meggle: Kritischer Kommentar zu Ted Honderich: Gibt es ein Recht auf Terrorismus? – Sibylle Tönnies: Die notwendige Legitimierung der Supermacht – Charlotte Krüger: Braucht das Völkerrecht einen Leviathan? Ein Kommentar zu Sibylle Tönnies – Sibylle Tönnies: Antwort.