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Immermann-Jahrbuch 6/2005-

Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte zwischen 1815 und 1840

Series:

Peter Hasubek and Gert Vonhoff

Das Immermann-Jahrbuch stellt sich die Aufgabe, Leben und Werk von Carl Leberecht Immermann durch neue Untersuchungen zu erforschen und die Position des Autors in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus literaturgeschichtlich zu bestimmen. Insbesondere gilt das Interesse den bisher wenig erforschten Werkteilen, z.B. der Lyrik, dem dramatischen Werk, den autobiographischen Texten sowie den Briefen und Tagebüchern. Daß das Jahrbuch auch ein Forum für literatur- und kulturgeschichtliche Beiträge der Zeit zwischen 1815 und 1840 sein soll, folgt aus Immermanns bedeutender Stellung im Literaturbetrieb der Zeit sowie seinen verschiedenen Interessengebieten (Geschichte, Malerei, bildende Kunst, Rechtswissenschaft).
Aus dem Inhalt: Eva Beck: «Das Auge der Liebe» und seine Wandlung. Zwei unveröffentlichte Bearbeitungen – Thomas Miller: Immermanns Religiosität. Eine Auseinandersetzung mit den Glaubenskonzepten der Briefe – Franz Schüppen: Eine Erinnerung an Immermann auf dem Berliner Theater. Charlotte Birch-Pfeiffers Oberhof-Schauspiel (1849) in Fontanes Kritik (1872) – Antonie Magen: Der Kulturroman. Konturen eines Romantypus zwischen 1830 und 1860 – Dirk Jürgens: Das Leben als Leid. Zur Modernität von August von Platens reflexiver Poesie, dargestellt am Beispiel der «Neuen Ghaselen» – Thomas Althaus: Moral ohne Werte. Konventionalität, Perspektivenlosigkeit, Indifferenz als Möglichkeiten einer relationalen Ethik in Nestroys Posse «Einen Jux will er sich machen».