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Konstruktion und Dekonstruktion narrativer Identität in zeitgenössischen Romanen aus Québec und Österreich

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Iris Gruber

Ist Identität beschreibbar? Diese Untersuchung wagt den Vergleich zweier höchst unterschiedlicher Literaturen: Texte aus Österreich werden solchen aus Québec gegenübergestellt. Die Verfasserin zeigt anhand von Detail- und Überblicksanalysen die Phasen des Umbruchs und der Erneuerung dieser Literaturen von den 60er Jahren bis zur Gegenwart. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der narrativen Vermittlung von Identitätskonstruktionen und deren Infragestellung im zeitgenössischen Roman. Dabei erlaubt die komparatistische Perspektive einen innovativen Blick auf québecische und österreichische Strategien zur literarischen Darstellung von Identitätsaushandlungsprozessen.
Aus dem Inhalt: Literarischer Text im und als Kulturraum – Zentrum und Peripherie, Kleine Kulturen / Literaturen – Literatur schreiben und über Literatur schreiben in Québec und Österreich – Buchmessen – Text-Räume – Perspektiven der Lektüre – Transdifferenz – Narratologie – Textanalysen: Gerhard Fritsch: Fasching, Jacques Godbout: Salut Galarneau!, Régine Robin: La Québécoite, Robert Schindel: Gebürtig.