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Deutsch als Fremdsprache in Brasilien

Eine Studie über kontextabhängige unterschiedliche Lernersprachen und muttersprachliche Interferenzen

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Karen Pupp Spinassé

Neben weiteren Faktoren übt die Muttersprache eines Sprechers einen entscheidenden Einfluss auf den Erwerb von Fremdsprachen aus. Auf verschiedenen Ebenen werden Elemente transferiert, die sich in der Zielsprache vor- oder nachteilig auswirken können. Dennoch wird die Übertragung von Elementen aus anderen bereits beherrschten Sprachen, zuvor gelernten Sprachen und der Zielsprache selbst häufig als Lernstrategie angewendet. In dieser Arbeit wird – auf der Grundlage von in Brasilien durchgeführten empirischen Studien – die tatsächliche Bedeutung der Muttersprache für das Erlernen einer Fremdsprache untersucht. Dafür werden eine monolinguale und eine bilinguale Situation mit ähnlichen Hintergründen erforscht. Da in einem der beiden Kontexte die Lerner neben dem Portugiesischen eine weitere, dem Deutschen ähnliche Muttersprache haben, können die Ergebnisse der Studien verglichen werden. Dies erleichtert die Identifizierung und Klassifizierung der Interferenzen. Darüber hinaus geht die Autorin auf die Diskussionen über kontextspezifische unterschiedliche Lernersprachen sowie die Fremdsprachenlehrerausbildung ein.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen – Die deutsche Sprache in Brasilien – Das Deutsche als Fremdsprache in Brasilien und die heutigen deutschsprachigen Schulen – Die Lernersprachen.