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Ethnisch-separatistische Konflikte in Kanada, Spanien und Sri Lanka

Möglichkeiten und Grenzen institutioneller Konfliktregelungen

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Kristina Eichhorst

Ethnische Konflikte sind weltweit die häufigste Ursache für bewaffnete Auseinandersetzungen. Der Versuch, diese Konflikte friedlich zu regeln, stellt die betroffenen Staaten vor eine besondere Herausforderung. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Studie das Ziel, allgemeine und spezifische Handlungsempfehlungen zur Regelung derartiger Konflikte zu entwickeln. Hierzu werden anhand des Vergleichs von drei Fallstudien interne Wirkungszusammenhänge analysiert und diejenigen Faktoren identifiziert, die in besonderem Maße zu einer hohen Konfliktintensität beitragen. Die Identifizierung und Analyse dieser Faktoren lassen letztlich Rückschlüsse auf Möglichkeiten einer gewaltfreien Konfliktregelung zu. Angesichts des weiten Spektrums von Einflussfaktoren stellt sich jedoch die Frage, ob im Einzelfall den breiten Möglichkeiten institutioneller Konfliktregelungen nicht auch gewisse Grenzen gesetzt sind.
Aus dem Inhalt: Ethnisch-separatistische Konflikte – Kanada / Quebec – Spanien / Baskenland – Sri Lanka / «Tamil Eelam» – Historische Entwicklung – Konfliktstruktur – Strukturelle und perzipierte Fragmentierung – Parteiensysteme – Regierungssysteme – Wahlsysteme – Föderalismus – Regionalismus – Zentralismus – Politische Elite – Verfassungstechnik – Institutional Engineering – Terrorismus / Bürgerkrieg – FLQ / ETA / LTTE – Handlungsoptionen.