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Intermediale Aspekte der Picasso-Rezeption in der spanischen und hispanoamerikanischen Lyrik des 20. Jahrhunderts

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Sandra Pasch

Picasso wurde als einer der bedeutendsten Künstler der Moderne besonders intensiv in der hispanophonen Lyrik rezipiert. In dieser Arbeit wird die Rezeption seiner Werke auf der Grundlage eines kommunikationstheoretisch basierten Analysemodells untersucht. Neben der detaillierten Sichtung der Literarisierung einzelner Merkmale der Kunstwerke werden dabei formale als auch inhaltliche Strategien der Ekphrasis nachgewiesen, die ein Verständnis der Texte vor dem Hintergrund des historischen Kontextes des 20. Jahrhunderts erlauben. Die Rezeption der Person Picassos erfolgt mittels solcher Motive, die ihren Ursprung in der spanischen und europäischen Genieästhetik haben. Der panegyrische Charakter der Texte belegt die Existenz eines Picasso-Kultes, der nicht nur den Charakter einer rein ästhetizistischen Bewegung sondern auch die Züge eines zwecks Gegenwartsbewältigung ausgeübten, Identitätskonflikte kompensierenden Ich-Kultes trägt.
Aus dem Inhalt: Intermedialität – Beschreibungs- und Analyseinstrumentarium zur Untersuchung ekphrastischer Lyrik – Die Kunstwerke Picassos in der spanischen und hispanoamerikanischen Lyrik – Picasso in der spanischen und hispanoamerikanischen Lyrik.