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«Keine Hungersnot in Afrika» hat keinen besonderen Nachrichtenwert

Afrika in populären deutschen Zeitschriften (1946-2000)

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Dirke Köpp

Kongo, Liberia, Sudan – die Liste der afrikanischen Länder, in denen Krieg herrscht, erscheint vielen endlos. Namen wie Idi Amin oder Kaiser Bokassa haben sich ins Gedächtnis eingebrannt. Afrika wird assoziiert mit Schlagwörtern wie Krieg, Krankheit, Katastrophen und Korruption. Die Autorin untersucht mit Hilfe der Diskursanalyse sowie Methoden aus Afrikanistik, Wirkungsforschung und Medienwissenschaft, welche Rolle populäre deutsche Zeitschriften von 1946 bis 2000 bei der Entstehung der Konstruktionen dieses riesigen und heterogenen Kontinents spielen. Bei der Analyse, welche Themen aus Afrika behandelt werden und welche Sprache dazu benutzt wird, hat sie besonderes Augenmerk auf die Kontinuität dieser Diskurse gerichtet.
Aus dem Inhalt: Diskurse über Afrika in populären deutschen Zeitschriften von 1946 bis 2000 – Themen der Magazine im Untersuchungszeitraum – Vorurteile wie «Afrikaner sind faul» oder «Afrikaner sind unzivilisierbar» – Afrikanische Machthaber («Die Bande des Schreckens»), Kriege («Bruderkriege» und «Stammesfehden»), Wildheit («Wilde Rebellenhorden»), Liebe und Sexualität («Im Dschungel der Liebe»).