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Die «New Woman» und das suffragistische Propagandadrama der edwardianischen Zeit

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Ina Bellinger-Bischoff

Diese Arbeit widmet sich einer Reihe von Dramen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Großbritannien von weiblichen emanzipierten Autorinnen verfasst wurden und alle ein Thema umfassen – die New Woman, also jene neue emanzipierte Frau, welche die englische Gesellschaft seit dem späten 19. Jahrhundert erlebte. Dabei begreift sich die Studie als ein Beitrag zur Erforschung eines nach wie vor mit Distanz betrachteten, nicht vollständig erschlossenen Dramatikerinnenkreises außerhalb des literarischen Kanons. Bei der Untersuchung und Interpretation der Stücke bedient sich die Autorin einer kulturwissenschaftlichen Methode, mit der sie belegt, dass die Dramenfiguren und ihre Handlungen aktuelle sozial-politische Themen des edwardianischen Feminismus aufgreifen und damit das Propagandadrama eine neue feministische Sicht auf die Probleme der Frau in der englischen Gesellschaft eröffnet.
Aus dem Inhalt: Das Phänomen der New Woman – Die englische Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Das feministische Propagandadrama.