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Online Journalismus

Von den Möglichkeiten der Web-Inszenierung zum audio-visuellen Gesamtereignis am Beispiel online-journalistischer Kulturberichterstattung in Österreich und den USA

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Doris Carmen Rusch

Dieses Buch widmet sich dem Phänomen der online-journalistischen Beitragsgestaltung. Die Ausgangsthese lautet, dass sich die derzeitige mangelhafte Nutzung der medialen Möglichkeiten des Internets negativ auf die Lesbarkeit der Beiträge und emotionale Zufriedenstellung der RezipientInnen auswirkt. Als Gegenentwurf zum aktuellen online-journalistischen Beitragsdesign wird das Konzept des «audio-visuellen Gesamtereignisses» vorgestellt. Eingehende empirische sowie textanalytische Untersuchungen österreichischer und amerikanischer Online-Medien zeigen, dass und weshalb aktuelle Web-Beiträge dem Konzept des audio-visuellen Gesamtereignisses nicht entsprechen. Ergebnisse einer Benutzerstudie belegen, dass eine Änderung gängiger Aufbereitung im Sinne des entwickelten Modells die Lesbarkeit der Beiträge und Zufriedenstellung der RezipientInnen deutlich erhöhen würde.
Aus dem Inhalt: Von den Möglichkeiten der Web-Inszenierung zum audio-visuellen Gesamtereignis – Empirische Untersuchungen gehobener österreichischer und amerikanischer Online-Medien (u. a. der Standard.at, OE1.at, chicagotribune.com, networkchicago.com): teilnehmende Beobachtung, Inhaltsanalysen, qualitative Textanalysen – Aufbereitung eines online-journalistischen Beitrags in fünf Versionen.