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Vertragsstrukturen privatfinanzierter Infrastrukturprojekte

Nationale und internationale Perspektiven

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Christian Haas

Weltweit werden Infrastrukturprojekte sowohl in Industrie- wie in Entwicklungsländern zunehmend privat finanziert und realisiert. Die Arbeit untersucht auf der Grundlage einer Anzahl typischer Verträge die Vertragsstruktur solcher Projekte insbesondere unter dem Gesichtspunkt ihrer Vernetzung und ihres Charakters als Langzeitverträge. Dabei wird vor allem die Gestaltung von relevanten Klauseln in der Vertragspraxis analysiert. Im Anschluss wird die Anwendbarkeit neuer Theorien zu Netzwerk- und Langzeitverträgen auf die Verträge eines Infrastrukturprojektes diskutiert. Abschließend werden die Ergebnisse und nationale Spezialgesetze für solche Projekte in asiatischen Ländern, Großbritannien und Deutschland sowie internationale Entwicklungen unter dem Aspekt der Entwicklung eines einheitlichen Rechts i. S. einer Lex Mercatoria der Infrastrukturprojekte untersucht.
Aus dem Inhalt: Risikoverteilung, Finanzierung und allgemeine Vertragsstruktur eines Projektes – Konzessionsvertrag, Abnahmevertrag und EPC-Contract – Langzeitverträge in privatfinanzierten Infrastrukturvorhaben – Wechselwirkungen und Netzwerkstruktur – Klassischer Vertragsbegriff in internationalen Projekten – Einheitliches Recht der Infrastrukturprojekte (Lex Marcatoria).