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Der Erwerb eigener Aktien in Deutschland

Eine ganzheitliche Kapitalmarktuntersuchung deutscher Aktienrückkaufprogramme und ein Konzept zur praktischen Implementierung

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Markus Pertlwieser

Fünf Jahre nach Liberalisierung des Aktienrückkaufs haben deutsche Unternehmen über 1000 Ermächtigungen eingeholt, mehr als 200 Rückkäufe angekündigt und Aktien im Wert von ca. 22 Mrd. Euro zurückgekauft. Der Aktienkurs reagiert zum Zeitpunkt der Ad-Hoc-Meldung mit einer durchschnittlichen Überrendite von +5,9 % signifikant positiv. Kerntreiber einer nachhaltigen Wertschaffung sind die tatsächliche Rückkaufumsetzung sowie die Vereinbarkeit des Rückkaufs mit der Wachstumsstrategie und Unternehmensfinanzsituation. So genannte Luftnummernrückkäufe, d.h. Rückkäufe ohne Absicht zur tatsächlichen Umsetzung und somit einzig zur kurzfristigen Wertmaximierung von Optionsprogrammen, vernichten hingegen mittelfristig Wert. Die im Rahmen der empirischen Analysen identifizierten Kernerfolgsfaktoren eines wertschaffenden Aktienrückkaufs sowie die zu leistenden Kernaktivitäten werden zum Abschluss der Arbeit zu einem so genannten «Best-Practice» Konzept für die praktische Umsetzung zusammengefasst.
Aus dem Inhalt: Praktische Bedeutung von Rückkäufen – Praktische Rückkaufmotive und Aktienkurseffekte bei Rückkaufankündigung – Realisierte Rückkaufvolumen und nachhaltige Überrenditen – Treiber der Rückkaufvolumina und der Aktienkurseffekte – Konzept zur praktischen Implementierung eines «Best-Practice» Aktienrückkaufs.