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Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Insolvenzverfahren

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Jan Riebeling

Das Insolvenzverfahren bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten moderner Kommunikationssysteme. Anhand jüngerer Gesetzesreformen, wie etwa der Einführung von Insolvenzbekanntmachungen im Internet durch Reformierung des § 9 InsO, dem JKomG oder zuletzt dem EHUG, werden die sich aus dem Einsatz von Informationstechnologien im Insolvenzverfahren ergebenden Rechtsfragen de lege lata und ferenda sowie unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Erwägungen geprüft. Untersucht werden auch die Folgen der prozeduralen Verknüpfung des Insolvenz- und Zivilverfahrensrechts. Schwerpunktmäßig wird hier erörtert, ob die allgemeine Verweisungsvorschrift des § 4 InsO die Möglichkeit eröffnet, unter Anwendung der zivilprozessualen Regelung über gerichtliche Videokonferenzen (§128a ZPO) Gläubigerversammlungen im Rahmen der Insolvenz audio-visuell abzuhalten.
Aus dem Inhalt: Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologien im Insolvenzverfahren – Gerichtliche elektronische Kommunikation in der Insolvenz und elektronische Forderungsanmeldungen – Internetbekanntmachungen im Insolvenzverfahren nach Maßgabe von § 9 InsO und unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Vorgaben der Insolvenz-Internet-BekanntmachungsVO – Online-Gläubigerversammlungen unter Anwendung der zivilprozessualen Regelung über gerichtliche Videokonferenzen (§128a ZPO).